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Hauskauf und die Nebenkosten

Bei einem Hauskauf entstehen auch Nebenkosten, die Sie in die Finanzierung mit einplanen müssen. Vermittelt Ihnen das Objekt ein Makler, stellt Ihnen dieser 3,57 Prozent des Verkaufspreises als Provision in Rechnung. Auch wenn eine Bank als Vermittler tätig wird, müssen Sie diesen Prozentsatz des Verkaufspreises zahlen. Wenn Sie sich auf eine Annonce des Verkäufers melden, egal ob diese in der Tageszeitung oder in einem Immobilienportal im Internet erscheint, werden diese Kosten nicht fällig.

Notar und Grundbucheintrag

Um den Hauskauf überhaupt erst zu ermöglichen, müssen Sie gemeinsam mit dem Verkäufer einen Notar aufsuchen. Dieser wird dann alle weiteren erforderlichen Dinge in die Wege leiten. Auch der Notar stellt Ihnen 3,75 Prozent des Verkaufspreises als Provision in Rechnung. Zudem müssen Sie noch Gebühren für das Grundbuchamt und die Grunderwerbssteuern zahlen.

Rechenbeispiel

Um Ihnen die Höhe der Makler- und Notargebühren als Hauskauf-Nebenkosten zu veranschaulichen, gehen wir hier als Beispiel einmal von einem Kaufbetrag von 200.000 Euro aus. Sie müssen dann jeweils 7.140 Euro an Notar- und Maklergebühren zahlen. In vielen ländlichen Regionen wird der Kaufbetrag gebrauchter Häuser natürlich weit unter den 200.000 Euro liegen, aber in einigen Großstädten werden Sie für diesen Betrag keine gebrauchte Immobilie finden. Deshalb sind die 200.000 Euro hier als Beispielwert anzusehen. Da die Grunderwerbssteuern durch die Länder bestimmt werden, können hier keine genaueren Angaben gemacht werden. Auch die Kosten für das Grundbuchamt fallen unterschiedlich aus.

Kosten für die Gebäudehaftpflichtversicherung

Fragen Sie beim Verkäufer nach, bis wann die Gebäudehaftpflichtversicherung bezahlt wurde und übernehmen Sie dessen Vertrag erst einmal. Wenn Sie Glück haben, wurde der Versicherungsbetrag erst vor Kurzem für das nächste Jahr gezahlt. Natürlich sollten Sie sich gleichzeitig auf die Suche nach einem günstigeren Anbieter machen.

Um es auf einen kurzen Nenner zu bringen: Rechnen Sie ungefähr mit 10 Prozent des Verkaufspreises, den Sie an Gebühren an den Makler, den Notar, das Grundbuchamt und die Steuerbehörde an Hauskauf-Nebenkosten zahlen müssen.

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